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Eigene Arbeiten, Acryl

In meinen eigenen Arbeiten interessiere ich mich für Zufalls­spuren, ich suche Arbeits­methoden, die möglichst zufällige, ungeplante Spuren auf der Leinwand hinterlassen sollen. Das bewusst dekorativ Gesetzte möchte ich vermeiden.

Fundstücke werden z.B. ins Bild eingebaut und so bearbeitet, dass die Form neu sichtbar wird (siehe Eigene Arbeiten II und Reihe: Ästhetik der Dinge, Eigene Arbeiten I). Hier verschwimmen die Grenzen zwischen Bild, Collage und Objekt. Malerei braucht manchmal eine weitere Dimension in den Raum hinein. Material auf Leinwand kann eine haptische 3D-Erfahrung sein, das Bild ist dann ertastbar. Diese Bilder sind eher reduziert und abstrahiert.

Struktur, Textur oder Oberflächenbeschaffenheit sind wichtig, Kontraste – Geritztes, Gekratztes lässt frühere Schichten wieder sichtbar werden. Die Leinwand wird geschnitten, evtl. wieder vernäht, ich experimentiere mit den Möglichkeiten und Grenzen von Leinwand und Keilrahmen.

Und wie Franz Erhard Walther es formulierte: „Bild wird es später."

Beispiele eigener Arbeiten I

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